Kommentare zu: Ambidextrie – was ist denn das nun wieder? https://www.bildungsmanagement.guru/2017/03/24/ambidextrie-was-ist-denn-das-nun-wieder/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=ambidextrie-was-ist-denn-das-nun-wieder Coaching und Personalentwicklung Dr. Anne Wagenpfeil Fri, 18 Aug 2017 07:51:41 +0000 hourly 1 Von: Dr. Jan Gumprecht https://www.bildungsmanagement.guru/2017/03/24/ambidextrie-was-ist-denn-das-nun-wieder/#comment-9 Tue, 11 Apr 2017 10:06:54 +0000 http://www.bildungsmanagement.guru/?p=166#comment-9 Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Mir war das Wort noch nicht geläufig, umso mehr freue ich mich es jetzt zu kennen. Das Thema ist in der Tat sehr spannend und jedes Unternehmen muss aufpassen, dass es nicht irgendwann überflüssig wird. Ich stimme meinem Vorschreiber zu, dass es keinen Sinn macht Prozesse, die bereits perfektioniert sind, über Board zu werfen. Lobend hervorheben möchte ich, dass Frau Dreyer ihre Aussage mit Quellen belegt, so sollte es immer sein.

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Von: Thomas Wagenpfeil https://www.bildungsmanagement.guru/2017/03/24/ambidextrie-was-ist-denn-das-nun-wieder/#comment-8 Mon, 10 Apr 2017 09:47:38 +0000 http://www.bildungsmanagement.guru/?p=166#comment-8 Ich denke, es dürfte für Organisationen/Unternehmen sehr schwierig sein, über längere Zeit gewissermaßen als “gespaltenen Persönlichkeiten” unterwegs zu sein: Hie der “konventionelle” Bereich (selbst wenn es im Idealfall die Cash Cow ist), da der “innovative” (heute natürlich i.d.R. digitale) Bereich. Wenn innovative Energie nicht nur in Bezug auf einzelne Produkte oder Dienstleistung sondern bezüglich der ganzheitlichen (digitalen) Transformation auf die Straße gebracht werden soll, bedarf es zumindest einer strategischen Gesamtausrichtung, auf die alle verpflichtet sind. Sonst sind nach meiner Erfahrung die konservativen Bindungskräfte zu zäh, um ein wirkliches Vorankommen zu ermöglichen.

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Von: Simon Mamerow https://www.bildungsmanagement.guru/2017/03/24/ambidextrie-was-ist-denn-das-nun-wieder/#comment-7 Mon, 03 Apr 2017 18:47:02 +0000 http://www.bildungsmanagement.guru/?p=166#comment-7 Zu dieser Sichtweise möchte ich zwei Ergänzungen anmerken. Erstens, halte ich es für fraglich ob eine Organisation wirklich nur einer Ausrichtung nachfolgt. Die Frage ist ob die hier angesprochene Digitalisierung das Leitbild verändert oder lediglich von instrumentellem Interesse ist.
Die zweite Frage ist wie Digitalisierung definiert wird. Wenn es eine Innovation wie viele andere im Umfeld, wenn auch im größeren Maßstab ist, so ist das “Nichtaufgeben” von bewehrtem sicherlich nicht zu verdammen. Sollte es sich aber um einen Paradigmenwechsel handeln, so ist die erste (chronologisch gesehen) Hand mit etwas beschäftigt, was eh dem Untergang geweiht ist.
Mit diesem Urteil muss sehr vorsichtig umgegangen werden, denn entweder man geht den Modernisierungsweg dann konsequent oder sieht letztendlich die Kraft doch eher in der Tradition. Vielen Unternehmen im primären Sektor tut es finanziell äussert gut als Weinberg z.B. auf 400 jahre Tradition zurückblicken zu können, manche japanische Messer brauchen keine Optimierung obwohl sie genau so hergestellt werden wie vor 1000 Jahren – diese Punkte waren einfach schon optimal und bleiben es auch.
Der erste Punkt sei also die Kultur und der zweite die Kernkompetenz, ins Verhältnis zu den Anforderungen, da stimme ich Ihnen ganz zu, ist dann aber besser zu entscheiden welche Hand die “führende” sein sollte.

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